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Klaus Theweleit steht anderen Männern in nichts nach, wenn es um Fußball geht: in seinem Buch „Tor zur Welt“ wird er sentimental und lässt seine „denkenden Knie“ „Aufgaben des Gehirns“ übernehmen.
Und wenn etwas scheinbar Unerklärliches geschieht, phantasiert er den „Fußballgott“ herbei. Ähnlich esoterisch kommt er drauf, wenn vom „energetischen Fluss des Balles“ die Rede ist und Gerd Müller als „seiner Zeit im Erspüren von Energielinien und Kraftfeldern weit voraus“ beschrieben wird. Auch Zidane sei so eine Spürnase, “der diese Kraftfelder so verschiebt und nutzt, dass sie für das eigene Team zu Vorteilen ausschlagen.”
Lesen Sie auch sein Stammtischstammeln zu Nationalgefühl, Frauen und Fußball, zum Schiri als Sündenbock, zur „holländische Psyche“ oder zum homofreundlichen Fußball. Und Ihre Ferndiagnose wird Züge von Demenz bei ihm nicht leugnen können. Uiuiui, ich geh jetzt tauchen.
Oder auf den Lattenfriedhof. Haben Sie sich schon mal gefragt, was mit all den alten, verdienten Latten passiert? Hier die Antwort:
2 Kommentare bis jetzt
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Fußball als Regulativ des Kapitalismus, die notwendige Dosis Sedativum fürs Volk.
Kommentar von Wolfgang Juli 6, 2006 @ 8:25 amNatürlich darf der interlektuelle Zuschauer hier nicht zustimmen, ist diese Betrachtungsweise doch zu einfach.
Freue mich auf den nächsten Eintrag.
wolfgang
Der Lattenfriedhof ist göttlich.
Kommentar von Prospero September 27, 2006 @ 1:58 amAd Astra